Transalp IV

Chiemgau - Gardasee

Schwere, oft hochalpine Tour, welche sicheres Bikehandling und Schwindelfreiheitt verlangt!

2mal längere Schiebepassagen. Bereits der Startort am FAHRTWIND CAMP beeindruckt mit einer gewaltigen Fernsicht über Rosenheim und den Chiemgau mit seinen schönen Seen. Nach einer Überquerung der Voralpen führt uns der große Gebirgsstrom Inn erst einmal weiter in das Herz der Alpen. Schon die Erste Übernachtung liegt auf 1800 m. Die weiteren liegen oft über der Baumgrenze und lassen auch nach der jeweiligen Tagesetappe den Frieden der Bergwelt in unsere Seelen einziehen... Täglich erwarten uns neue Highlights, auf dem Weg über das Eisjöchl (2908 m), zum Gardasee!

7 Etappen

15.280 Hm

Fahrtechnik 3-4

Kondition 4

518 Km

Profil

Leistungen

Im Preis enthalten:

  • 7 Tage Tourenführung und -betreuung
  • 2 x Ü/F in Hotel / 1 x Pension / 4 x Berghütte
  • Rücktransport
  • Techn. Materialbetreuung
  • Finisher Trikot

Baukastenoptionen:

  • Anreise am Vortag oder früher: Sie bekommen eine Hotelliste zur Eigenbuchung
  • Einzelzimmerbuchung – soweit möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet!
  • Nur Bike Rücktransport € 12.– (Mietbikes frei!)
  • Specialized Mietbike: ab € 30.– / Tag
  • Zusätzliche Verlängerungsnächte: zu FAHRTWIND® Konditionen/Tag (wir berechnen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.-)
  • Preis ohne Rücktransport: € 599.–

Impressionen

Etappen

  • 1. Tag | Vom Samerberg durchs Inntsl zu den Tuxer Alpen
  • 2. Tag | Über Geiseljoch und Tuxer Joch
  • 3. Tag | Über den Brennergrenzkamm
  • 4. Tag | Ins Passeiertal und zum Eisjöchl
  • 5. Tag | Übers Schnalstal und den Vinschgau zum Rabijoch
  • 6. Tag | Über die Brenta
  • 7. Tag | Über den Molvenosee zum Gardasee
  • 8. Tag | Rückreise

Tourbeschreibung

Eigener Gepäcktransport! Am Eisjöchl lange Schiebepassage.

1. Etappe: vom Samerberg durchs Inntal zu den Tuxer Alpen

1950 Hm➚  1100 Hm➘

110 km

Wir fahren quer über den Samerberg Richtung Süden. Nach einer rasanten Abfahrt erreichen wir Kufstein am grünen Inn und radeln uns auf den flachen Damm wegen dieses großen Alpenflusses erst einmal ein. Hektik und Raserei ist hier fehl am Platz, denn eine Alpenüberquerung darf niemals zu forsch angegangen werden. Vielmehr nutzen wir die noch einfachen Wegverhältnisse um uns erst mal auf dem Bike kennenzulernen. Vor dem einzigen ernstzunehmenden Anstieg dieses Tages kehren wir mittags zum Essen ein. Frisch gestärkt zweigen wir aus dem Inntal ab und tauchen in den Gebirgsstock der Tuxer Alpen ein, hinauf zur 1800 m hoch gelegenen Weidener Hütte. Jeder muss sein Tempo finden und es liegt uns sehr daran, kein Rennen zu veranstalten. Inmitten dieser und der folgenden grandiosen Bergwelt steht das Erleben der Natur vor allem anderen. Übernachtung in Berghütte.

2. Etappe: über Geiseljoch und Tuxer Joch

2000 Hm➚  2450 Hm➘

56 km

Nach einem ausgiebigen Frühstück erfolgt das „warm up“. Auf anfangs guter Almstraße überqueren wir dann auf einem schmalen Trail das 500 m höher gelegene Geiseljoch, wo es, entlang des reißenden Gletscherbaches, weiter südwärts zum Hintertuxer Gletscher geht. Nach steiler Auffahrt zum Tuxer Joch kehren wir, mit Ausblick auf den nahen Gletscher, ein. Es folgt eine anfangs äußerst schwierige Abfahrt, die dann im Verlauf der nächsten 20 (!) Kilometer reiner Genuss wird. Wir nächtigen komfortabel in einem schönen Gasthaus. Übernachtung in Pension.

3. Etappe: über den Brennergrenzkamm

2800 Hm➚  1800 Hm➘

75 km

Dies ist wohl für viele die schwierigste Etappe. Wir überqueren den Brenner auf der alten Grenzkammstraße auf über 2200 m. Für uns mit die schönste Überquerungsmöglichkeit, denn tolle Wege und unbeschreibliches 360 Grad Bergpanorama lassen uns zu zahlreichen Fotostopps hin reißen. Eine alte Militärstraße beschert uns einen schier endlosen Downhill Richtung Sterzing, wo wir uns mittags wieder stärken können. Weiter geht's im Ridnauntal hoch zum Schneeberg auf über 2600 m. Den höchsten Punkt dieser Etappe meistern wir nach einer 50-minütigen Schiebezeit. Die Unterkunft im Schneeberghaus ist besonders schön, das Essen wohl im gesamten Alpenraum unvergleichlich! Übernachtung in Berghütte.

4. Etappe: ins Passeiertal und zum Eisjöchl

2000 Hm➚  1450 Hm➘

47 km

Der Tag beginnt mit einer traumhaften Abfahrt. Wir stoßen auf die legendäre Timmelsjoch-Straße, folgen dieser Highspeed-Abfahrt bis ins Passeiertal, von wo aus wir im Herzen Südtirols auf das Eisjöchl (fast 3000 m) zusteuern. Wie gewohnt kehren wir mittags gemütlich ein und kämpfen uns dann einen, im ersten Weltkrieg gebauten Karrenweg hinauf zum Eisjöchl. Auf 2900 m Höhe vergisst man die Anstrengungen, denn die wuchtigen, teils schneebedeckten Gipfel der Texelgruppe sind zum Greifen nah und ihre Mächtigkeit durchdringt uns auf faszinierende Art. Die Abfahrt über kilometerlange Trails scheint nicht aufzuhören und führt uns wieder die faszinierende Größe der Alpen vor Augen. Übernachtung in Berghütte.

5. Etappe: übers Schnalstal und den Vinschgau zum Rabbijoch

2930 Hm➚  2900 Hm➘

67 km

Es geht zu Beginn erst lange bergab, denn wir folgen der Etsch stromabwärts bis nach Meran. Weinberge und Obstgärten begleiten uns ins Ultental, die Landschaft wird zunehmend italienischer, auch wenn wir uns mittags noch einmal mit südtiroler Spezialitäten stärken. Rauf geht's zum 2467 m hohen Passo di Rabbi im östlichen Ortler, wo wir in einer typisch italienischen Hütte übernachten. Man kann von hier aus bereits die entfernten Berge des Gardasees ausmachen – das motiviert nach diesem langen Tag. Übernachtung in Berghütte.

6. Etappe: über die Brenta

1800 Hm➚  3000 Hm➘

65 km

Wieder haben wir eine sagenhafte Abfahrt: Almwege, Trails, Forst- und asphaltierte Bergstraßen führen uns eine Stunde hinab ins Val di Sole. Der letzte Gebirgsstock liegt unausweichlich vor uns: die Brenta. Rauf nach Madonna di Campiglio und weiter über Ski-Worldcup Pisten hinauf auf 2440 m, dann endlich wieder bergab zwischen den Felsblöcken der Brenta zum idyllischen Lago di Tovel. Übernachtung in Berghotel.

7. Etappe: über den Molvenosee zum Gardasee

1800 Hm➚  2950 Hm➘

98 km

Nun scheint es nicht mehr weit zu sein und nach Erreichen des Molvenosees kann man den Gardasee schon riechen. Trotz der noch zu bewältigenden Anstiege, wird die letzte Etappe mehr und mehr zu einer Triumphfahrt, beflügelt vom Schwung der fast 3000 Hm, abwärts, die uns direkt zum Gardasee führen.

8. Tag: Rückreise

Ein Shuttle bringt uns am Vormittag bequem und sicher wieder zurück zum Samerberg.  - Wer mag kann aber auch gerne individuell am Gardasee verlängern... (siehe Baukastenoptionen!)

 

Mögliche TOURGUIDES für diese Strecke

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